
albanisch-indische katholische Ordensschwester und Missionarin (1910–1997)
Mutter Teresa war eine indische römisch-katholische Ordensschwester und Missionarin albanischer Herkunft. Sie gründete den Orden Missionarinnen der Nächstenliebe. Weltweit bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit Armen, Obdachlosen, Kranken und Sterbenden, für die sie 1979 den Friedensnobelpreis erhielt. In der römisch-katholischen Kirche wird Mutter Teresa als Heilige verehrt und gilt als Sinnbild für Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Inzwischen sind aber sowohl ihre Arbeit als auch ihre Person umstritten.
Auf JudgeMarket wird Mutter Teresa als einer der wirklich umstrittenen Namen im religiösen Buch gehandelt — eine Figur, deren Kurs stark davon abhängt, welche Forschungstradition der marginale Trader gelesen hat. Das Gebot spiegelt die globale Präsenz der Missionarinnen der Nächstenliebe wider, den Friedensnobelpreis, die formelle Heiligsprechung und eine persönliche Strenge, die selbst unter religiösen Orden selten ist. Das Angebot wird gespeist von Kritik aus der Christopher-Hitchens-Ära an den medizinischen Standards in ihren Kliniken, von Fragen zur Herkunft ihrer Spenden und von posthum veröffentlichten Briefen, die tiefe Glaubenskrisen offenbaren. Verglichen mit Malala Yousafzai als humanitärer Nobelpreis-Vergleichsgröße wird Teresa bei der Lebenswerk-Skala höher bepreist, aber mit breiterer Streuung. Gegenüber Martin Luther King ist ihre politische Wirkung enger gefasst; gegenüber Tenzin Gyatso ist die institutionelle Kritik an ihr pointierter. Die Volatilität ist moderat — sobald die revisionistische Literatur wieder auftaucht, weitet sich der Spread.