
16. Präsident der Vereinigten Staaten von 1861 bis 1865 (1809–1865)
Auf JudgeMarket notiert Abraham Lincoln als einer der Namen mit der höchsten Überzeugung im amerikanischen politischen Buch — ein Konsens-Blue-Chip, dessen Boden jedes Mal verstärkt wird, wenn das Land seine Gründungsfragen neu verhandelt. Der Kurs erfasst die volle Prämie dafür, eine zerfallende Union zusammengehalten zu haben, die Emanzipationsproklamation und ein Märtyrer-Ende, das die Legende festschrieb. Was weiteres Aufwärtspotenzial deckelt, ist subtil: die Aussetzung des Habeas Corpus, Kriegszensur und revisionistische Debatten darüber, ob die Emanzipation Ziel oder Taktik war, hinterlassen einen kleinen Abschlag, der einen reinen Höchstkurs verhindert. Verglichen mit Winston Churchill trägt Lincoln ein ähnliches Kriegsführer-Beta, aber mit weniger imperialem Ballast, und beide liegen deutlich über Barack Obama, dessen Vermächtnis sich noch in der Preisfindung befindet. Gegenüber Gaius Iulius Caesar notiert Lincoln trotz vergleichbarem historischem Gewicht höher auf moralische Klarheit. Die Volatilität ist gering — dies ist ein Referenz-Asset, das nur in Generationenintervallen neu bewertet wird.
Abraham Lincoln amtierte von 1861 bis 1865 als 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Jahr 1860 erstmals gewählt, gelang ihm 1864 die Wiederwahl für eine zweite Amtszeit. Er war der erste Präsident aus den Reihen der Republikanischen Partei und der erste, der einem Attentat zum Opfer fiel.